Vorbereitung für SharePoint 2013 Workflow Funktionen

Vorbereitung für SharePoint 2013 Workflow Funktionen

Um die neuen Workflow-Funktionen von SharePoint 2013 nutzen zu können, müssen die Windows Azure Workflow Komponenten installiert werden.

Diese Komponenten sind unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=252092 herunterzuladen (Web-Installer).

Im Anschluss ist eine Azure Workflow-Farm zu konfigurieren. Dazu hat Microsoft einen entsprechenden Artikel im MSDN veröffentlicht.

 http://msdn.microsoft.com/en-us/library/jj163276(v=office.15).aspx#appendix2

Erst wenn diese Konfigurationsschritte durchgeführt wurden, ist es möglich die volle Funktionalität von SharePoint 2013 Workflows zu verwenden:

         Schleifen

         Dictionary Variablen

         GoTo Workflow-Stage

         Start Task Process

Dabei ist zu beachten, dass bei den Verbindungseinstellungen des SQL-Servers, die Protokolle TCP/IP und Named Pipes aktiviert sein müssen, sowie Remote Connections erlaubt sein müssen. Zumindest bei mir lief der Configuration Wizard ansonsten auf einem SQL-Fehler.

Weiterhin sollte bei der Eingabe des Service-Accounts darauf geachtet werden, dass der Accountname mit vollem Domainnamen eingetragen wird. Also ServiceAccount@YourDomain.local Der Wizard gibt die gekürzte Form vor ServiceAccount@YourDomain.

Sollte dadurch ein Fehler aufgetreten sein (im Schritt: Add Host to Workflow Farm), dann den Wizard erneut ausführen und den Punkt „Join existing Farm“ auswählen, und den Account-Namen wie oben angegeben eingeben.

Falls Sie bereits die bestehenden Datenbanken, die während des ersten Versuch vom Wizard angelegt wurden, gelöscht haben, dann zunächst den Wizard neu starten und „Leave Farm“ wählen. Die Fehlermeldungen auf nicht existierende Datenbanken dabei ignorieren. Danach den Wizard neu starten und nch einmal durchlaufen lassen.

 

 

Viel Spaß

Nach SharePoint 2013 und Project 2013 auch CRM 2013?

Nach SharePoint 2013 und Project 2013 auch CRM 2013?
Nachdem das für das 2. Quartal angekündigte Service Update für Microsoft Dynamics CRM auf das 4. Quartal verschoben wurde, bietet die folgende Website (englisch) einen kleinen Ausblick auf das kommende CRM mit einigen doch recht aufregenden Neuerungen.  Link zum Artikel
Wer sich das SharePoint 2013 Preview angesehen hat, wird über die neuen Features nicht zu sehr überrascht sein. Der Metro-Look muss natürlich auch ins CRM seinen Einzug halten. 😉
Auch die stärkere Social Media Integration war zu erwarten. Doch auch auf nützliche Produktiv-Features wird nicht verzichtet werden.

Neues in SharePoint 2013

Neues in SharePoint 2013

Basierend auf dem SharePoint 2013 Preview

Einleitung

Vorausschickend sei erwähnt, dass die Weiterentwicklung zu SharePoint 2012 zunächst nicht wie ein Quantensprung erscheint. Die Entwicklungen von SharePoint Server 2003 auf Office SharePoint Server 2007 und von dort zu SharePoint 2010 haben sicherlich deutlich radikalere Merkmale.

Dennoch sind mit SharePoin 2013 einige neue Features hinzugekommen, die dem technischen Zeitgeist entsprechen.

Die Hardware-Voraussetzungen sind etwas erschreckend (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc262485(v=office.15).aspx) , scheinen jedoch durchaus gerechtfertigt zu sein, da beispielsweise die Erstellung einer simplen Teamsite auf einem Testsystem mit Intel Core I7 und 4 GB RAM mehr als 30 Minuten dauerte.

Administrativ findet sich der erfahrene SharePoint-Admin zunächst gut zurecht. Die Zentraladministration ist vom Aufbau her unverändert. Einige zusätzliche Punkte sind hinzugekommen, jedoch können die gewohnten Einstellungen sehr schnell gefunden werden.

Leider ist das Setup und die Konfiguration nach wie vor nicht unbedingt als „nutzerfreundlich“ zu bezeichnen. Als kleines Beispiel kann hier die „berühmt, berüchtigte“ Benutzerprofil-Dienstanwendung genannt werden. Bei der Konfiguration dieser Anwendung kann nach wie vor ein wenig Woodoo-Zauber  und vielleicht ein Menschenopfer an die Windows-Konfigurationsgötter nicht schaden.


 

Alles Apps

Microsoft hat nun auch im SharePoint 2013 das Zeitalter der „Apps“ endgültig eingeläutet. Wo es vorher Listen, Dokumentenbibliotheken, Seiten und weiteres gab, so sind dies nun alles „Apps“. Dies erscheint aus Benutzer-Sicht durchaus sinnvoll. Wo sich vorher SharePoint-Benutzer mit den Begrifflichkeiten herumschlagen mussten und den Unterschied zwischen einer Liste und einer Bibliothek kennen mussten und damit eventuell auch etwas überfordert waren, benutzen sie nun einfach „Apps“, wie sie es auch von ihrem Handy her kennen.

Die erstellbaren Inhalte sind dabei zwar weitgehend gleich geblieben, jedoch hat sich die Symbolik und das allgemeine Erscheinungsbild geändert. Daran werden sich erfahrene Benutzer erst ein wenig gewöhnen müssen.

Neues bei Dienstanwendungen und neue Features

Menüführung / Look & Feel

Das Websiteaktionen-Menü (Siteactions) ist nun wieder auf die rechte Seite gewandert. Wer sich nach dem Umstieg von SharePoint 2007 auf SharePoint 2010 daran gewöhnen musste dieses Menü nun links statt rechts zu suchen, muss sich nun zur Abwechslung wieder an die rechte Seite gewöhnen. Nun ja, das hält ja auch den Kopf fit. J

Die Symbole innerhalb dieses Menüs sind zunächst einmal verschwunden und es werden nur reine Text-Menüs angezeigt. Ob dies in der endgültigen Version von SharePoint 2013 auch so sein wird bleibt abzuwarten.

Die rechte Seite der Website enthält weitere interessante Symbole, von denen eines die Funktion „Focus on content“ enthält.

Hierbei handelt es sich um eine neue Funktion, die sicherlich häufig von Benutzer angefordert wurde. Der Klick auf dieses Symbol führt dazu, dass sowohl die globale Navigation (TopNav-Bar) als auch die Schnellstartleiste (Quicklaunch) ausgeblendet werden und tatsächlich nur der derzeitige Seiteninhalt angezeigt wird.

Beim Anlegen von Elementen in Listen fällt auf, dass teilweise die von SharePoint 2010 gewohnten Modal-Silverlight Dialoge benutzt werden (z.B. Kalender), teilweise jedoch auch die spartanischen ASPX-Fomulare, wie man sie vornehmlich aus SharePoint 2007 kennt (z.B. Aufgaben). Auch dies könnte jedoch auf das frühe Stadium des Preview zurückzuführen sein und sich in der finalen Fassung noch ändern.

Weiterhin ist festzustellen, dass die üblichen Kontext-Menüs, die in SharePoint 2010 Listen- und Bibliothekelementen aufzuklappen waren, nicht mehr vorhanden sind. Auch das Markieren eines Elementes führt nicht mehr dazu, dass automatisch das Menüband aufgeblendet wird. Dies muss im SharePoint 2013 Preview vom Benutzer selbst erledigt werden.

Auch hier kann es sich um Besonderheiten handeln, die im finalen Release noch anders aussehen werden. Denn ein Grund für den Wegfall dieser nutzerfreundichen Funktionen wäre nicht wirklich zu erklären.

 

Application Service Application

Diese neue Dienstanwendung ist verantwortlich für die Verwaltung der SharePoint Apps und deren Lizenzmanagement. Hier werden zum Beispiel die Lizenzen von Apps gespeichert, die aus dem SharePoint-App-Store heruntergeladen wurden. Auch Berchtigungen für Benutzer auf die Apps werden hier verwaltet. Auf die Dienstanwendung wird jedesmal dann zugegriffen, wenn eine App durch einen Benutzer angefordert wird, um die Gültigkeit des Zugriffs zu prüfen.

Request Management

Das Request-Management ist ein neues Feature, welches in Form einer Dienstanwendung (Service Application) integriert wurde.

Es werden die eingehenden Anfragen an SharePoint 2013 Server ausgewertet. Somit können Regeln erstellt werden, die bestimmte Requests an bestimmte Server weiterleiten. Es können so beispielsweise Suchanfragen an einen bestimmten Server geroutet werden. Anfragen, die hohen Traffic verursachen, können an hardwareseitig besonders gu ausgestattete Maschinen geroutet werden.

Die Routing-Regeln werden mit sogenannten Maschine-Pools verknüpft. Die Routing-Regeln werden in Ausführungsgruppen (Execution Goups) organisiert.

 

 

Web Analytics Service

Dieser Dienst ist nun in die Suchdienstanwendung integriert. Dies scheint seinen Grund darin zu finden, dass der Service primär dazu dienen soll, die Bearbeitung der Suchanfragen zu optimieren.

 

Cache Service

Ein neuer Dienst, der basierend auf dem Windows Server AppFabric Distributed Caching arbeitet und anhand von Performance Counters die Gesamt-Performance der Farm verbessern soll.

 

Themes

Die bisher unter SharePoint 2010 vorhandenen Themes wurden komplett überarbeitet und basieren nun vollständig auf HTML (inklusive HTML5 Definitionen). Somit wurde das bislang benutzte proprietäre Microsoft Themes Format ersetzt.

Dies bedeutet jedoch auch, dass nicht mehr beispielsweise Powerpoint benutzt werden kann, um Themes zum Branding der SharePoint-Seiten zu erstellen.

Office Web-Applications

Die Office Web-Applications sind keine Dienstanwendung des SharePoint 2013 mehr. Office Web-Applications müssen nun gesondert als Server-Anwendung implementiert werden. Dieser Schritt geht in Richtung der Tatsache, dass nun auch Microsoft davon ausgeht, dass längst nicht alle Dokumente im SharePoint gespeichert sind. Es gibt immer noch „unverbesserliche“, die sich nicht davon abbbringen lassen, ihre Dokumente auf einem File-Server abzulegen. Doch auch diesen „unbelehrbaren“ sollen die Office Web-Apps zu Gute kommen. Also raus auf dem SharePoint mit ihnen und fortan als eigenständige Server-Anwendung vermarktet.

 

Maschine Translation Service

Es handelt sich um einen Cloud basierten Übersetzungsdienst, den Microsoft in SharePoint 2013 integriert hat.

Dieser kann Dokumente, Website-Seiten und Webinhalte übersetzen. Dies insbesondere in Verbindung mit Variations (verschiedene Sprachversionen eines SharePoint-Inhalts) interessant.

Work Management Service

Hierbei handelt es sich um eine nicht konfigurierbare Dienstanwenung, die Aufgaben für die Benutzer aus SharePoint, Project und Exchange heraus auf die MySite des Benutzers aggregiert.

Die Integration weiterer Systeme wird eventuell später folgen. Konfiguration und Erweiterung können bislang nur über das Objektmodell erfolgen.

 

Content Management

 

eDiscovery

Microsoft stellt hier eine einfache Form von Case Management vor, die in SharePoint 2013 integriert ist, und Informationen zu einem Fall (Case) zentral vorhalten soll.

Zu diesem Zweck können sogenannte Discovery Sets definiert werden, die aus verschiedenen Datenquellen (bislang SharePoint, Exchange und File-Server), die Informationen zusammenfassen.

Auf diese DiscoverySets können Benutzer zugreifen und die „Fall“-Informationen abrufen. Dies ist eine Art erweiterte Search-Scopes, mit dem Zusatz auch auf Mailboxen zugreifen zu können. Dadurch werden häufig gesuchte Informationen aus mehreren Quellen schnell vorindiziert und dem Bentuzer bereitgestellt.

 

 


 

Website basierende Regeln (Policies)

Dies betifft vor allem Regeln, die Seitenstatus und Inhalt betreffen. Dies erweitert die bisherigen Policies (auf Bilbiothekslevel) erheblich und sorgt auch dafür, dass eine SharePoint-Farm nicht mehr so sehr „vollgemüllt“ wird mit Seiten und Inhalt, der eigentlich überaltert, ungenutzt oder nicht aktuell ist.

Feature Team Ordner (Team Folders)

Das neue Feature last es zu, dass E-Mail aktivierte Ordner für Team-E-Mail-Adressen erstellt werden. E-Mail werden dabei in einem Exchange-Pstfach vorgehalten. Der Zugriff auf diese Mails kann dadurch sowohl aus SharePoint 2013 heraus, als auch über Outlook erfolgen.

 

Workflows

Die wohl wichtigste Neuerung technischer Seite ist, dass Workflows nicht mehr in den Content DBs der SharePoint-Farm laufen, sondern im Windows Azure Workflow Service. Damit sollte es einfacher werden Workflows zu migrieren und im Falle von Recovery-Aktionen laufende Workflows in einen konsitenten Status zurück zu versetzen.

Weiterhin werden „Workflow-Stages“ eingeführt, die in neuem Umfang Schleifen innerhalb von SharePoint-Designer Workflows realisieren können. Deklarative Workflows enthalten die Workflow-Action „Loop #times /with condition / with expression“.

Workflows können nun auch REST/SOAP Webservices aufrufen.

 

Schlusswort

Insgesamt zeigt das ScharePoint 2013 Preview eine Menge neuer technischer Ansätze. Ein Big-Bang ist die neue SharePoint Version wahrscheinlich nicht, jedoch implementiert sie enige neue technische Standards und bleibt auf der Höhe der Zeit.

Es ist zu hoffen, dass die SharePoint 2013 RC Version noch etwas in Sachen Performance hergibt. Im Ganzenein recht gelungen geschnürtes Paket, welches auch die Migration sowohl für Administratoren, als auch für User nicht zu schwer erscheinen lässt.

Hier der Artikel als PDF (mit Screenshots) neues-in-sharepoint-2013.pdf

Bilder stammen teilweise aus Microsoft-Präsentationen zum Thema SharePoint 2013 Preview

 

Problem serviceHostingEnvironment , minFreeMemoryPercentageToActivateService (SharePoint)

Unter SharePoint (aufgefallen beim Test von SharePoint 2013) kann ein Fehler auftreten, der übersetzt besagt, dass ein Webservice nicht gestartet wurde, da nicht ausreichend (weniger als 5%) Arbeitsspeicher vorhanden ist.

Dies kann sich auch darin äußern, dass eine Website nicht im SharePoint-Designer geöffnet werden kann (Fehler: The server could not complete your request.).

Um dies zu beheben, kann wie folgt vorgegangen werden:

1.       Auf den SharePoint-Server den IIS-Manager öffnen

2.       Die vom Fehler betroffene Seite anklicken

3.       Auf die Seite Mausklick mit der rechten Maustaste ausführen

4.       Im Explorer öffnen (Explore)

5.       Die Web.config im Editor (Notepad) öffnen

6.       Den Eintrag (Tag) „serviceHostingEnvironment“ suchen

a.       Dieser sollte dann etwa so aussehen: 
<serviceHostingEnvironment aspNetCompatibilityEnabled=“true“ />

7.       Den Eintrag so abändern:
<serviceHostingEnvironment aspNetCompatibilityEnabled=“true“ minFreeMemoryPercentageToActivateService=“0″/>

8.       Die Web.config speichern

9.       Entweder einen Application-Pool recycle durchführen oder ganz grob einen IISREST

Somit starten die Webservices auch, wenn weniger als 5% Arbeitsspeicher verfügbar sind und das Problem sollte gelöst sein.

Viel Erfolg.

Neues in Poject Server 2013 (Preview)

Project Server 2013. Was ist neu?

Erste Eindrücke basierend auf dem Project Server 2013 Preview

Einleitung

Mit dem Project Server 2013 Preview kompletiert Microsoft das Office 2013 Preview. Das Project Server 2013 Release kommt funktional mehr wie ein Update daher und etwas weniger wie ein „Major Release“.

Die Project Server Web Application (PWA) integriert sich, wie schon die Vorversionen, in den den darunter liegenden SharePoint Server, bzw. in die mit installierte SharePoint-Foundation.

Dadurch übernimmt der Project Server 2013 natürlich das Look & Feel des SharePoint 2013, was sich beim öffnen der PWA sofort deutlich zeigt.

Auf den ersten Blick scheint es, als habe die neue PWA weniger Funktionen, als die 2010er Version (linke Navigation / Schnellstartleiste). Dies täuscht jedoch. Die Navigation ist aufgeräumter und zeigt „By default“ nur die Navigationselemente an, in denen der Benutzer auch ausführbare Funktionen hat. Alle Funktionen sind noch vorhanden, jedoch zum Einstieg ausgeblendet.

In den „Kacheln“ des neuen „Metro-Look“ sind ebenfalls die Funktionen enthalten und gleichzeitig wird dort auch angezeigt, ob sich offene Tasks, Approvals oder ähnliche dahinter verbergen.

Im Hintergrund

Datenbanken

Die gewohnte Datenbankstruktur, bestehend aus den Datenbanken „Draft“, „Published“, „Archive“ und „Reporting“ ist nicht mehr zu finden.

Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass sie durch eine einzige Datenbank ersetzt wurden, die jedoch 4 unterschiedliche Datenbankschemas enthält.

Ein wenig Recherche auf den Microsoft Seiten ergibt, dass dies das Ziel verfolgt, Project Server besser in das Office 365 integrieren zu können (Project Server Online). Gleichzeitig soll es auch die Datenbankwartung erleichtern. Dennoch könnte diee Umstellung eine Menge Arbeit für alle Kunden bedeuten, die ihr Reporting angepasst haben und dabei auf die bisherige Datenbankstruktur aufgebaut haben. Das kann eine Menge Arbeit bei der Umstellung nach sich ziehen. 

Reporting

Wo wir gerade von Reporting sprechen…. Entsprechend der Datenbankumstellung hat sich auch hier einiges getan. Die wesentlichste Änderung hier ist die Einführung der sogenannten oData-Feeds, die es erlauben auf Project Server 2013 reporting Daten via URL zuzugreifen. Weiterhin sind nun REST Dienste verfügbar, die Zugriff auf Project Server Echtzeit-Reporting-Daten erlauben.

So können Entitäten wie Projekt, Task, Assignment und Ressource abgefragt werden.

Um diese neuen Zugriffsmethoden richtig nutzen zu können, ist jedoch auch ein Excel 2013 notwendig, welches entsprechende Funktionerweiterungen erhalten hat, um diese Daten abrufen zu können. Damit wird Excel 2013 zum defacto Werkzeug für das Reporting rund um Project Server 2013.

Workflow

Auch in den Project Server 2013 hat die neue Azure Workflow Engine Einzug gehalten. „Alte“ 2010er Workflows laufen jedoch weiter, da auch die alte Workflow-Engine weiterhin vorhanden ist.

Im neuen SharePoint-Designer 2013 können nun für Project Server auch mit einfachen Mitteln Bedarfs-Workflows erstellt werden. Damit wird die Anpassung der bisherigen Out Of The Box Demand-Management Workflows deutlich einfacher und flexibler.

Exchange Integration

Neu ist die Integration von „Abwesenheits-Zeiten“ (Out of Office) in Ressourcen-Kalender. Trägt ein Projektmitarbeiter also eine Abwesenheitszeit in sein Outlook/Exchange ein, so wird dies automatisch auch auf seine Verfügbarkeitszeit in seinem Project Server Ressourcenkalender übertragen.

Client Kompatibilität

Im Test war es leider nicht möglich eine andere Version als Microsoft Project Professional 2013 zu nutzen, ohne auf die neuen Project Server 2013 Funktionalitäten zu verzichten. Die Abwärtskompatibilität ist also nich mehr gegeben.

Es bleibt zu hoffen, dass dies im Release Candidate noch nachgeholt wird.

Multi-Tenancy-Support

Der Project Server 2013 ist Mandanten fähig. Dies erlaubt es Abteilungen, oder Kunden voneinander getrennt im Project-Server zu verwalten und die entsprechende Projekte abzulegen.

An der Oberfläche

Projektplanung

Ganz wesentliche  Fortschritte hat die Oberfläche des Project Server 2013 gemacht. Hier wurde sehr viel  Wert darauf gelegt, dass die Web-Oberfläche beinahe die gleichen Funktionen erhält, wie sie in der Client-Version mit Project Professional 2013 möglich sind.

Optisch zeigt sich dies zunächst durh die neue Timeline, die nun auch in der Web-Oberfläche verfügbar und konfigurierbar ist.

Auch wenn Taks neu geplant oder verschoben werden, ist nun kein Klick auf den „Recalculate“-Button mehr notwendig. Das Update erfolgt nun auch im Webclient automatisch.

Ganz neu ist ebenfalls die Möglichkeit, Basispläne (Baselines) über die Web-Oberfläche anzulegen.

Diese neuen Funktionen reduzieren die Notwendigkeit zur Benutzung von Project Professional ganz erheblich. Dies wiederum reduziert natürlich auch die Lizenzkosten, die zu kalkulieren sind, wenn Project Server in einem Unternehmen ausgerollt werden soll.

Schmales Projektmanagement

Über SharePoint 2013 Projektseiten (Template) können Aufgabenlisten gepflegt werden. Hier zugewiesene Aufgaben werden automatisch über die Mysites der User aggregiert.

Später können solche Aufgabenlisten dann einfach „hochgestuft“ werden. Dadurch werden sie in den Project-Server importiert und zu „richtigen“ Projecten im Sinne des Project Server 2013.

Schlusswort

Mit dem Project Server 2013 wird die Barriere zur Arbeit mit einer Web-Oberfläche deutlich eduziert. Auch die Möglichkeit für Unternehmen den Einsteig indas Enterprise Project Management zu finden wird durch die Integration von Project Server in Office 365 (Project Server Online) deutlich einfacher gemacht.

 Hier noh der Artikel als PDF Neues in Project Server 2013.pdf

SharePoint 2013 Preview Setup mit VM-Ware Player (Windows 2012 Server, SQL 2010 Express)

Host Konfiguration
– Intel Core I5 Notebook
– 1 TB HDD (2 Partitionen zu je 500 GB)
– 6 GB RAM
– Windows 7 Home Premium 64 Bit
Installation VM-Player Version VMware-player-4.0.4-744019 von hier https://my.vmware.com/web/vmware/free#desktop_end_user_computing/vmware_player/4_0

Setup eines Windows Server 2012 RC
– Installationstyp im VM-Player = Windows 7 64 Bit
– 4 Prozessoren
– 4GB RAM
– 80 GB SCSI Disk
– Disk aufgeteilt in 2 GB Einzeldateien
– Netwerkadapter NAT
– Image-Datei für Windows 2012 RC Server mit Virtual-Clone Drive auf dem Host geladen
– Setup ausgeführt (Custom Setup)

Nach der vollständigen Installation (erstaunlich schnell)
– Im Server-Manager die Rolle Active Directory Domain Services hinzugefügt
– Server zu einem Domain-Controller hochgestuft
– Reboot (automatisch)

Größe der Gesamten virtuellen Maschine nach diesen Schritten 12.9 GB

Installation der VM-Ware-Tools (64Bit)
Reboot

Laden der SharePoint 2013 Preview IMG-Datei über Virtual Clone Drive auf dem Host

Install Prequesites
– Neustart nach Installation IIS-Rolle notwendig
– Sollte keine Internet-Verbindung bestehen, können die Prequesites auch manuell installiert werden.
– LOG File öffnen (Link findet sich im Dialog des Prequesites Installers und im geöffneten TXT-File nach HTTP suchen. Dort finden sich dann auch die einzelnen Links.
– Ansonsten hier eine super Anleitung http://www.dontpapanic.com/blog/?p=241

Installation SQL-Server 2010 Express
(Bitte NACH den SharePoint Prequesites. Bei mir machten ansonsten die AppFabric Komponenten Schwierigkeiten)
– Dienstkonten = administrator

SharePoint Configuration Wizard ausführen

fertig

Die wichtigsten CSS Klassen der Core.css für ein erstes Branding

Wenn man eine MOSS oder WSS Seite einer ersten Individualiserung unterziehen möchte, dann richtet sich das Augenmerk ganz automatisch auf die Elemente:

  • Globale Navigation
  • Schnellstartleiste
  • Seitenkopf
  • Logo
  • Seitenränder

Um einen schnellen Einstieg zu finden, muss man sich erst einmal durch den „Klassendschungel“ der Core.css kämpfen, um die Abschnitte zu finden, die zu den oben genannten Elementen führen.

Nachstehend die Klassen aus der Core.css, die zum Ziel führen…..

Die wichtigsten CSS Klassen der Core.css für ein erstes Branding weiterlesen

Vista, Windows-Update, Update nicht möglich

Beim Versuch ein Windows-Update über die Vista Windows-Update Funktion durchzuführen erscheint die Fehlermeldung Windows Update nicht möglich Error Code ….. irgendwas.

Sofern man dem Hilfelink gefolgt ist und alle Ratschläge befolgt hat (Firewall ausschalten, Windows Defender ausschalten, andere Virenprogramme ausschalten, Hosts-Datei bearbeiten, etc.) und immer noch auf diese Fehlermeldung stößt, so hilft folgendes Vorgehen:

  1. Vista im „abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung“ neu starten
  2. Es startet dann im Command-Fenster im Verzeichnis c:\windows\system32
  3. >cd.. (enter) [ins c:\windows Verzeichnis wechseln]
  4. >ren softwaredistribution softwaredistributionalt [Verzeichnis c:\windows\softwaredistribution umbenennen]
  5. strg-alt-entf [Neustart-Bildschirm aufrufen]
  6. Vsita neu starten
  7. Windows-Update ausführen

Nun sollte alles wieder bestens funktionieren.

The language is not supported on the server – MOSS 2007 / Sprachpaket unterstützt die Installation nicht

Für diesen merkwürdigen und anfangs etwas unerklärlichen Fehler habe ich eine Lösung im nachstehend verlinkten Blogeintrag gefunden. Der Fehler rührt wohl aus einer unvollständigen MOSS-Installation oder einer De-Installation, die einen Registry-Eintrag entfernt hat, welcher die MOSS-Installation denken lässt, dass kein (oder ein unbekanntes) Sprachpaket des Betriebssystems installiert ist.

The language is not supported on the server – Office SharePoint Server2007 installation « Matthew Cosier’s Blog