Nette Jokes

​hab ich heute bei nem Kunden gehört und fand den echt gut:

Wie viele Programmierer braucht man, um eine Glühbrine auszuwechseln?

Keinen! Ist schließlich ein Hardware-Problem!

und noch einen:

Programmieren ist wie Sex. Ein Fehler und Du hast für den Rest Deines Lebens Support zu leisten!

Mit sowas vertreibt man sich die Zeit, wenn man mit Entwicklern über mehrere Stunden in einem Büro eingeschlossen ist und kein Prozessmanager einen mit Vorträgen zu ITIL und Prince2 nervt. 🙂

Access 2007, nicht erkennbares Datenbankformat

Bei der Entwicklung einer kleinen Datenbank mit Access 2010 für einen Kollegen, bin ich auf einen recht merkwürdigen Fehler gestoßen.

Obwohl das Datenbankformat als ACCDB (Access 2007-2010) angegeben wird, meldet Access 2007 beim Öffnen der in Access 2010 erstellten Datenbank einen Fehler:

Nicht erkennbares Datenbankformat „Pfad\DBName.accdb“

Nach ein wenig Recherche bin ich auf einen Artikel im MSDN gestoßen, der einige Hinweise und Lösungsmöglichkeiten anbietet: http://social.msdn.microsoft.com/Forums/enUS/accessdev/thread/99e2eedf-0a36-4d38-9713-f3c82018c804

·         Leere Tabellen-Zellen aus Formularen, die im Layout-Modus bearbeitet wurden entfernen

·         Unter Access2010 nicht die Funktion „Datenbank reparieren/komprimieren“ ausführen

·         Im Access 2003 speichern

sind dabei die wichtigsten Hinweise.

In meinem Falle half tatsächlich nur die Konvertierung ist Access 2003 (MDB)-Format.

Fazit: Soooo kompatibel sind Access 2010 und Access 2007 doch nicht!

Lync-CRM Tool öffnet Dynamics CRM-Kontakt bei Anrufeingang

Die Firma innocate solutions gmbh aus Düsseldorf, mit der ich eng zusammenarbeite, hat ein kleines Tool entwickelt, welches auf lokalen Clients installiert wird, und dafür sorgt, dass bei Anrufeingang über Lync die Rufnummer des Anrufers erkannt wird, und die entsprechende Kontakt- oder Firmen-Maske des Anrufers aus dem Microsoft Dynamics CRM aufgerufen wird.

Lync-CRM-Tool
Bitte anklicken für großes Bild

Dabei ist durch den Bentuzer konfigurierbar, ob die Dynamics-CRM-Maske vor oder nach Anrufannahme geöffnet wird. Weiterhin kann eingestellt werden, ob Kontakt oder Firmenmaske geöffnet werden.

Das Tool arbeitet sowohl mit der CRM-Online, als auch mit der CRM – OnPremise Version. Zudem kann über die F8-Funktionstaste automatisch eine Rufnummer aus dem CRM per Lync-Call angerufen werden.

Die Kombination Lync-Dynamics CRM wird damit einen weiteren Schritt in Richtung Call-Center-Lösung geführt. Diese Form der Integration schließt die Lücke zwischen Lync als Telefonie-System, mit allen seinen Vorteilen (Routing, Group-Call-Funktionen, IP-Telefonie, etc), und der Dynamics-CRM Nutzung zur schnellen Bereitstellung der Informationen zum Anrufer. Der Bearbeiter muss nicht mehr manuell den Kundendatensatz aufrufen, sondern hat ihn im Augenblick des Anrufs bereits vor sich auf dem Bildschirm.

Weitere Tools für Call-Center-Funktionen unter Lync werden ebenfalls entwickelt (Reporting und Routing).

Demnächst mehr zum Thema……..

Nach SharePoint 2013 und Project 2013 auch CRM 2013?

Nach SharePoint 2013 und Project 2013 auch CRM 2013?
Nachdem das für das 2. Quartal angekündigte Service Update für Microsoft Dynamics CRM auf das 4. Quartal verschoben wurde, bietet die folgende Website (englisch) einen kleinen Ausblick auf das kommende CRM mit einigen doch recht aufregenden Neuerungen.  Link zum Artikel
Wer sich das SharePoint 2013 Preview angesehen hat, wird über die neuen Features nicht zu sehr überrascht sein. Der Metro-Look muss natürlich auch ins CRM seinen Einzug halten. 😉
Auch die stärkere Social Media Integration war zu erwarten. Doch auch auf nützliche Produktiv-Features wird nicht verzichtet werden.

Neues in SharePoint 2013

Neues in SharePoint 2013

Basierend auf dem SharePoint 2013 Preview

Einleitung

Vorausschickend sei erwähnt, dass die Weiterentwicklung zu SharePoint 2012 zunächst nicht wie ein Quantensprung erscheint. Die Entwicklungen von SharePoint Server 2003 auf Office SharePoint Server 2007 und von dort zu SharePoint 2010 haben sicherlich deutlich radikalere Merkmale.

Dennoch sind mit SharePoin 2013 einige neue Features hinzugekommen, die dem technischen Zeitgeist entsprechen.

Die Hardware-Voraussetzungen sind etwas erschreckend (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc262485(v=office.15).aspx) , scheinen jedoch durchaus gerechtfertigt zu sein, da beispielsweise die Erstellung einer simplen Teamsite auf einem Testsystem mit Intel Core I7 und 4 GB RAM mehr als 30 Minuten dauerte.

Administrativ findet sich der erfahrene SharePoint-Admin zunächst gut zurecht. Die Zentraladministration ist vom Aufbau her unverändert. Einige zusätzliche Punkte sind hinzugekommen, jedoch können die gewohnten Einstellungen sehr schnell gefunden werden.

Leider ist das Setup und die Konfiguration nach wie vor nicht unbedingt als „nutzerfreundlich“ zu bezeichnen. Als kleines Beispiel kann hier die „berühmt, berüchtigte“ Benutzerprofil-Dienstanwendung genannt werden. Bei der Konfiguration dieser Anwendung kann nach wie vor ein wenig Woodoo-Zauber  und vielleicht ein Menschenopfer an die Windows-Konfigurationsgötter nicht schaden.


 

Alles Apps

Microsoft hat nun auch im SharePoint 2013 das Zeitalter der „Apps“ endgültig eingeläutet. Wo es vorher Listen, Dokumentenbibliotheken, Seiten und weiteres gab, so sind dies nun alles „Apps“. Dies erscheint aus Benutzer-Sicht durchaus sinnvoll. Wo sich vorher SharePoint-Benutzer mit den Begrifflichkeiten herumschlagen mussten und den Unterschied zwischen einer Liste und einer Bibliothek kennen mussten und damit eventuell auch etwas überfordert waren, benutzen sie nun einfach „Apps“, wie sie es auch von ihrem Handy her kennen.

Die erstellbaren Inhalte sind dabei zwar weitgehend gleich geblieben, jedoch hat sich die Symbolik und das allgemeine Erscheinungsbild geändert. Daran werden sich erfahrene Benutzer erst ein wenig gewöhnen müssen.

Neues bei Dienstanwendungen und neue Features

Menüführung / Look & Feel

Das Websiteaktionen-Menü (Siteactions) ist nun wieder auf die rechte Seite gewandert. Wer sich nach dem Umstieg von SharePoint 2007 auf SharePoint 2010 daran gewöhnen musste dieses Menü nun links statt rechts zu suchen, muss sich nun zur Abwechslung wieder an die rechte Seite gewöhnen. Nun ja, das hält ja auch den Kopf fit. J

Die Symbole innerhalb dieses Menüs sind zunächst einmal verschwunden und es werden nur reine Text-Menüs angezeigt. Ob dies in der endgültigen Version von SharePoint 2013 auch so sein wird bleibt abzuwarten.

Die rechte Seite der Website enthält weitere interessante Symbole, von denen eines die Funktion „Focus on content“ enthält.

Hierbei handelt es sich um eine neue Funktion, die sicherlich häufig von Benutzer angefordert wurde. Der Klick auf dieses Symbol führt dazu, dass sowohl die globale Navigation (TopNav-Bar) als auch die Schnellstartleiste (Quicklaunch) ausgeblendet werden und tatsächlich nur der derzeitige Seiteninhalt angezeigt wird.

Beim Anlegen von Elementen in Listen fällt auf, dass teilweise die von SharePoint 2010 gewohnten Modal-Silverlight Dialoge benutzt werden (z.B. Kalender), teilweise jedoch auch die spartanischen ASPX-Fomulare, wie man sie vornehmlich aus SharePoint 2007 kennt (z.B. Aufgaben). Auch dies könnte jedoch auf das frühe Stadium des Preview zurückzuführen sein und sich in der finalen Fassung noch ändern.

Weiterhin ist festzustellen, dass die üblichen Kontext-Menüs, die in SharePoint 2010 Listen- und Bibliothekelementen aufzuklappen waren, nicht mehr vorhanden sind. Auch das Markieren eines Elementes führt nicht mehr dazu, dass automatisch das Menüband aufgeblendet wird. Dies muss im SharePoint 2013 Preview vom Benutzer selbst erledigt werden.

Auch hier kann es sich um Besonderheiten handeln, die im finalen Release noch anders aussehen werden. Denn ein Grund für den Wegfall dieser nutzerfreundichen Funktionen wäre nicht wirklich zu erklären.

 

Application Service Application

Diese neue Dienstanwendung ist verantwortlich für die Verwaltung der SharePoint Apps und deren Lizenzmanagement. Hier werden zum Beispiel die Lizenzen von Apps gespeichert, die aus dem SharePoint-App-Store heruntergeladen wurden. Auch Berchtigungen für Benutzer auf die Apps werden hier verwaltet. Auf die Dienstanwendung wird jedesmal dann zugegriffen, wenn eine App durch einen Benutzer angefordert wird, um die Gültigkeit des Zugriffs zu prüfen.

Request Management

Das Request-Management ist ein neues Feature, welches in Form einer Dienstanwendung (Service Application) integriert wurde.

Es werden die eingehenden Anfragen an SharePoint 2013 Server ausgewertet. Somit können Regeln erstellt werden, die bestimmte Requests an bestimmte Server weiterleiten. Es können so beispielsweise Suchanfragen an einen bestimmten Server geroutet werden. Anfragen, die hohen Traffic verursachen, können an hardwareseitig besonders gu ausgestattete Maschinen geroutet werden.

Die Routing-Regeln werden mit sogenannten Maschine-Pools verknüpft. Die Routing-Regeln werden in Ausführungsgruppen (Execution Goups) organisiert.

 

 

Web Analytics Service

Dieser Dienst ist nun in die Suchdienstanwendung integriert. Dies scheint seinen Grund darin zu finden, dass der Service primär dazu dienen soll, die Bearbeitung der Suchanfragen zu optimieren.

 

Cache Service

Ein neuer Dienst, der basierend auf dem Windows Server AppFabric Distributed Caching arbeitet und anhand von Performance Counters die Gesamt-Performance der Farm verbessern soll.

 

Themes

Die bisher unter SharePoint 2010 vorhandenen Themes wurden komplett überarbeitet und basieren nun vollständig auf HTML (inklusive HTML5 Definitionen). Somit wurde das bislang benutzte proprietäre Microsoft Themes Format ersetzt.

Dies bedeutet jedoch auch, dass nicht mehr beispielsweise Powerpoint benutzt werden kann, um Themes zum Branding der SharePoint-Seiten zu erstellen.

Office Web-Applications

Die Office Web-Applications sind keine Dienstanwendung des SharePoint 2013 mehr. Office Web-Applications müssen nun gesondert als Server-Anwendung implementiert werden. Dieser Schritt geht in Richtung der Tatsache, dass nun auch Microsoft davon ausgeht, dass längst nicht alle Dokumente im SharePoint gespeichert sind. Es gibt immer noch „unverbesserliche“, die sich nicht davon abbbringen lassen, ihre Dokumente auf einem File-Server abzulegen. Doch auch diesen „unbelehrbaren“ sollen die Office Web-Apps zu Gute kommen. Also raus auf dem SharePoint mit ihnen und fortan als eigenständige Server-Anwendung vermarktet.

 

Maschine Translation Service

Es handelt sich um einen Cloud basierten Übersetzungsdienst, den Microsoft in SharePoint 2013 integriert hat.

Dieser kann Dokumente, Website-Seiten und Webinhalte übersetzen. Dies insbesondere in Verbindung mit Variations (verschiedene Sprachversionen eines SharePoint-Inhalts) interessant.

Work Management Service

Hierbei handelt es sich um eine nicht konfigurierbare Dienstanwenung, die Aufgaben für die Benutzer aus SharePoint, Project und Exchange heraus auf die MySite des Benutzers aggregiert.

Die Integration weiterer Systeme wird eventuell später folgen. Konfiguration und Erweiterung können bislang nur über das Objektmodell erfolgen.

 

Content Management

 

eDiscovery

Microsoft stellt hier eine einfache Form von Case Management vor, die in SharePoint 2013 integriert ist, und Informationen zu einem Fall (Case) zentral vorhalten soll.

Zu diesem Zweck können sogenannte Discovery Sets definiert werden, die aus verschiedenen Datenquellen (bislang SharePoint, Exchange und File-Server), die Informationen zusammenfassen.

Auf diese DiscoverySets können Benutzer zugreifen und die „Fall“-Informationen abrufen. Dies ist eine Art erweiterte Search-Scopes, mit dem Zusatz auch auf Mailboxen zugreifen zu können. Dadurch werden häufig gesuchte Informationen aus mehreren Quellen schnell vorindiziert und dem Bentuzer bereitgestellt.

 

 


 

Website basierende Regeln (Policies)

Dies betifft vor allem Regeln, die Seitenstatus und Inhalt betreffen. Dies erweitert die bisherigen Policies (auf Bilbiothekslevel) erheblich und sorgt auch dafür, dass eine SharePoint-Farm nicht mehr so sehr „vollgemüllt“ wird mit Seiten und Inhalt, der eigentlich überaltert, ungenutzt oder nicht aktuell ist.

Feature Team Ordner (Team Folders)

Das neue Feature last es zu, dass E-Mail aktivierte Ordner für Team-E-Mail-Adressen erstellt werden. E-Mail werden dabei in einem Exchange-Pstfach vorgehalten. Der Zugriff auf diese Mails kann dadurch sowohl aus SharePoint 2013 heraus, als auch über Outlook erfolgen.

 

Workflows

Die wohl wichtigste Neuerung technischer Seite ist, dass Workflows nicht mehr in den Content DBs der SharePoint-Farm laufen, sondern im Windows Azure Workflow Service. Damit sollte es einfacher werden Workflows zu migrieren und im Falle von Recovery-Aktionen laufende Workflows in einen konsitenten Status zurück zu versetzen.

Weiterhin werden „Workflow-Stages“ eingeführt, die in neuem Umfang Schleifen innerhalb von SharePoint-Designer Workflows realisieren können. Deklarative Workflows enthalten die Workflow-Action „Loop #times /with condition / with expression“.

Workflows können nun auch REST/SOAP Webservices aufrufen.

 

Schlusswort

Insgesamt zeigt das ScharePoint 2013 Preview eine Menge neuer technischer Ansätze. Ein Big-Bang ist die neue SharePoint Version wahrscheinlich nicht, jedoch implementiert sie enige neue technische Standards und bleibt auf der Höhe der Zeit.

Es ist zu hoffen, dass die SharePoint 2013 RC Version noch etwas in Sachen Performance hergibt. Im Ganzenein recht gelungen geschnürtes Paket, welches auch die Migration sowohl für Administratoren, als auch für User nicht zu schwer erscheinen lässt.

Hier der Artikel als PDF (mit Screenshots) neues-in-sharepoint-2013.pdf

Bilder stammen teilweise aus Microsoft-Präsentationen zum Thema SharePoint 2013 Preview

 

Windows Aufgabenplanung Fehler 0x1 bei automatischer Ausführung einer Batch-Datei

Folgendes Szenario:
Sie haben eine Batch (.bat) oder Command (.cmd) Datei erstellt, die einige Dinge auf Ihrem Server oder Rechner automatisieren soll. Nun haben Sie dieses Script getestet und es funktioniert einwandfrei.

Jetzt soll das Script via Windows Aufgabenplanung (Task Scheduling) automatisch jeden Tag zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden. Also erstellen Sie eine Aufgabe in der Aufgabenplanung und geben alle notwendigen Parameter ein. Um das Ganze zu testen lassen Sie die Aufgabe ausführen und stellen erstaunt fest, dass die Aufgabe mit dem Fehlercode (0x1) beendet wird.
Nach vielen Versuchen, und während sie langsam verzweifeln, werden die herausfinden, das der Fehlercode bedeutet, dass eine Funktion nicht gefunden werden konnt. Eine Funktion in einem Batch-Skipt? *Kopfkratz*

Um es einfach zu machen: Irgendwo in Ihrem Script befindet sich bestimmt z.B. ein @echo Befehl. Dieser ist der Übeltäter, denn in der Aufgabenplanung werden die Aufgaben standardmäßig nicht in einem Fenster ausgeführt. Es öffnet sich also kein Command-Fenster in dem das Skipt abläuft. Also hat der arme @echo Befehl keinerlei Ausgabemedium in das er sein ECHO ausführen kann, und darüber ist er traurig und meldet einen Fehler.

Lösung: Entweder alle Befehle, die eine Ausgabe am Bildschirm erzeugen raus nehmen, oder die Ausgabe in eine Datei umleiten, in dem Sie in der Aufgabenplanung als Parameter zu Ihrem Batch-Aufruf einfach ein „> log.txt“ hinzufügen. Dann funktioniert alles wieder wunderbar.

Service Pack macht aus SharePoint Server 2007 eine Testversion

Offenbar hat sich ein Bug in das Service-Pack 2 für die Produktlinie der Office Servers 2007 eingeschlichen.

Der Fehler betrifft die komplette OfficeServer Produktlinie. Aus einer uneingeschränkten Version wird eine Evaluierungslizenz mit 180 Tagen Laufzeit.

Der Fehler lässt sich durch erneutes Eingeben der Lizenznummer beheben.

Näheres dazu hier:

http://blogs.msdn.com/sharepoint/archive/2009/05/21/attention-important-information-on-service-pack-2.aspx

http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_investition_software_service_pack_macht_aus_sharepoint_server_2007_eine_testversion_story-39001022-41004429-1.htm

1000 Dinge, an die zu denken ist, wenn Microsoft Office SharePoint Server 2007 implementiert werden soll

Einleitung

Seit dem es den Micosoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS) gibt, erfreut er sich zunehmender Beliebtheit in Unternehmen aller Größenordnungen. Wo der SharePoint Portal Server 2003 und die Windows SharePoint Services 2.0 (WSS) noch mehr oder weniger ein Schattendasein führten, hat sicherlich die Marketingstrategie Microsofts sehr dazu beigetragen, dass nun der MOSS 2007 in beinahe aller Munde ist. Interessiert man sich für ein mit Microsoft Office verbundenes Thema, so wird man inzwischen beinahe überall auch auf das Thema MOSS stoßen und ist beinahe schon gezwungen sich mit dem Thema zu befassen.

Wie es eigentlich auch schon bei seinem Vorgänger der Fall war ist der MOSS 2007 jedoch kein Werkzeug, welches einfach mal so mit einem „Fingerschnippen“ implementiert ist. Natürlich ist ein Testsystem schnell aufgesetzt und ein simples Setup ist wahrlich kein Hexenwerk, plant man jedoch den Produktivbetrieb wird man schnell auf vielerlei Dinge stoßen, die schon von der rein technischen Seite zu bedenken sind. Beschäftigt man sich noch ein wenig tiefer mit der Implementierung, so wird man auch auf eine ganze Menge von organisatorischen Punkten treffen, die ebenfalls nicht unbedacht bleiben sollten.

Dieser Artikel versucht sich nun mit einem kleinen Rundumblick zu befassen, der einen Eindruck und eine kleine Hilfestellung liefern soll, was bei der Implementierung eines MOSS zu bedenken, zu beachten, zu organisieren und vorzubereiten ist, um ein erfolgreiches Projekt daraus zu machen, und nicht einfach nur ein weiteres Werkzeug zur Verfügung zu stellen, welches in einem Unternehmen nur ein Werkzeug unter vielen anderen Werkzeugen ist.

Es wird hier jedoch nicht auf die verschiedenen Begriffe der SharePoint-Welt eingegangen. Der Artikel ist also im Wesentlichen für Leser geeignet, die sich bereits mit den Grundlagen der Microsoft SharePoint-Technologien beschäftigt haben.

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Warum die SharePoint Suche in einer Farm nicht funktioniert?

Genau diese Frage wurde mir in einem meiner Projekte gestellt.

Es handelte sich um eine verteilte Server Farm mit einem DB-Server-Cluster einem Server für SharePoint Suchdienste und zwei Front-End Webservern in einem NLB-Cluster. Alle Server waren jeweils in einem Failover-Cluster.

Alles sah korrekt konfiguriert aus und die einzelnen Dienste liefen auf den Servern. Die SharePoint Oberfläche war mit allen Funktionen erreichbar.

Erst ein Blick in das Ereignisprotokoll des Suchservers ergab Fehlermeldungen, die darauf hindeuteten, dass Dieser Server nicht für die anderen Server erreichbar war.

Nach langem Suchen stellte sich heraus, dass die einzelnen NLB-Cluster so konfiguriert waren, dass sich die Hardware-Maschinen darin mit Ihrer 2 Netzwerkkarten jeweils eine MAC-Adresse teilten (wegen Network Load Balancing).

Erst der Eintrag des Suchservers in die HOSTS Datei der anderen Server schaffte hier Abhilfe!