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Archive für Januar 2011

Was ist neu in SharePoint 2010 Foundation (Serie) - Teil 3

 

Beziehungen zwischen Listen (Relationen)

In den vorangegangenen SharePoint Versionen gab es echte Relationen zwischen verschiedenen Listen einer Webseite nicht, oder nur in der Form, dass aus einer Liste Nachschlagespalten auf eine andere Liste erstellt werden konnten.

In SharePoint 2010 kommt nun eine „echte“ Beziehung zwischen Listen zu Stande, wenn eine Nachschlagespalte auf eine andere Liste erstellt wird. Durch die Herstellung einer Beziehung zwischen Listen kann gleichzeitig eine referentielle Integritätsprüfung konfiguriert werden, die dafür sorgt, dass abhängige Listeneinträge in untergeordneten Listen gelöscht werden, wenn der übergeordnete Listeneintrag gelöscht wird.

Dies sorgt für deutlich mehr Konsistenz in miteinander verbundenen Listen und kann dazu genutzt werden tatsächlich Abhängigkeiten darzustellen.

Beispiel:

Verbundene Listen sollen dazu genutzt werden, ein Projekt mit Sammelvorgängen und Untervorgängen darzustellen. Dazu wird eine Aufgaben-Liste mit einer zweiten Liste über ein Nachschlagefeld verknüpft.

 

Abbildung 8 und 9:
Konfiguration verknüpfter Listen über ein Nachschlagefeld mit Löschweitergabe

Abblidung 8

Abblidung 9

 

n diesem Beispiel werden die Listen über eine neu angelegte Spalte namens „Vorgang“ verknüpft. Somit ist die Liste Unteraufgaben mit den Projektaufgaben verbunden und wenn eine Projektaufgabe gelöscht wird, so werden alle auf sie bezogenen Unteraufgaben ebenfalls gelöscht.

Was ist neu in SharePoint 2010 Foundation (Serie) - Teil 2

Arbeiten mit großen Listen

In einer Collaboration-Umgebung kommt es schnell dazu, dass Listen sehr schnell wachsen und schon sehr bald viele Einträge (Listenelemente) beinhalten. In bisherigen Versionen des SharePoint gab es hier gewisse Einschränkungen und Empfehlungen von Seiten Microsoft, wie mit Listen mit mehreren Tausend Einträgen umgegangen werden sollte. Schnell stieß man hier auf Performance Einschränkungen oder Empfehlungen, die dann eine umfangreiche Ordnerstruktur vorsehen mussten, um große Listen performant und bedienbar zu halten.

Um dies zu vermeiden, wurden Konfigurationseinstellungen auf Web-Anwendungsebene neu hinzugefügt, die es dem Administrator ermöglichen zum Beispiel das Aufrufen von Listenansichten, die mehr als eine definierte Anzahl von Elementen enthalten, zu verhindern. Damit werden von vorn herein Performance-Probleme und übermäßige Ressourcen Belastung der Server und Datenbank verhindert.

Auch für Entwickler interessant

Auch das Objektmodell bietet dem SharePoint-Entwickler an dieser Stelle neue Methoden, die der Entstehung von Ressourcen-Problemen vorbeugen. Hier wurden Methoden auf Listen und Bibliotheksebene hinzugefügt, die bisherige bekannte Methoden ersetzen und speziell für das Handling von großen Listen gedacht sind. Hierzu zählen:

  • SPList.ItemCount

  • SPList.AddItem

  • SPList.GetItemByID

und weitere mehr.

Abbildung 7:
Ressourcen-Steuerung für große Listen in der Zentraladministration für eine Web-Anwendung

Abbildung 7

Was ist neu in SharePoint 2010 Foundation (Serie) - Teil 1

 Schon seit Erscheinen der ersten SharePoint Versionen wurde zwischen einer lizenzfreien Version und einer Server-Version unterschieden. Hier sind die Bezeichnungen SharePoint Team Services (STS), Windows SharePoint Services (WSS) und SharePoint Portal Server 2003 (SPS), sowie Microsoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS) die bislang geläufigsten Bezeichnungen für die verfügbaren Versionen.In der Version 2010 lauten die offiziellen Microsoft Bezeichnungen SharePoint Server 2010 und SharePoint 2010 Foundation. Auch hier wird zwischen den Basis Diensten und Funktionen sowie den darüber zusätzlich verfügbaren Server Diensten und Funktionen unterschieden. Die SharePoint Foundation 2010 bildet sozusagen den Grundstock an Funktionen, mit denen SharePoint aufwartet.
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